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Meine Erfahrungen zum Thema Tanztherapie bei Morbus Parkinson

Bereits 3 Mal hatte ich bisher die Gelegenheit, in den Bereich der Tanztherapie Einblick zu nehmen.

Vor 2 Jahren war ich das erste Mal in Heilbronn in der Tanzschule Brenner. Der Inhaber, Herr Klaus Brenner, bietet Tanz-Workshops im Rehasport an.

Des Weiteren war ich in der Hochschule Heidelberg, wo man sich bereits längerfristig mit Musik und Tanztherapie beschäftigt. Dort kann man Studiengänge im Bereich Tanztherapie belegen.

Mich hat es sehr interessiert, was man im neurologischen Themenbereich alles mit Bewegung verbessern kann.

Beim Tanzen habe ich selbst zu spüren bekommen, dass Bewegungsabläufe durch regelmässiges Training immer besser und sicherer werden. Tanzen kann eine Art Gangprophlaxe sein, denn dadurch bekommt man mehr Sicherheit und Stürze können verhindert werden.
Es hat positive Auswirungen auf die Koordination und Beweglichkeit.
Die Mobilität wird dabei erhöht und man übt sich nebenbei im Bereich der Konzentration.

Der Tanzschritt zum Tango argentino z.B. ist zwar recht speziell, wenn man sich aber
darauf einlassen kann, macht er viel Freude.

Mittlerweile ist die Tanzerapie auch bei einigen Krankenkassen anerkannt und es werden Zuschüsse zur Prävention gewährt.

In Studien wurde nachgewiesen, dass Betroffene, die sich fast nicht mehr bewegen konnten, durch Erkennen der Musik in der Lage sind, sich tanzend zu bewegen.
Wunder sind das nicht, es sind Bewegungsabläufe, die trainiert werden wollen.

Dabei ist es auch immer eine tolle Gruppenerfahrung, da man sich auf einen Partner einlassen muss. Das gemeinsame Miteinander ist schön und es ist eine Form des Ausdauertrainings, das in jedem Alter noch möglich ist.

Mir hat es sehr gut gefallen und es ist ein weiterer abwechslungsreicher Part zur Förderung und Erhaltung der Beweglichkeit.

Astrid Breuer (Juni 2015)