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Parkinson und Klassische Homöopathie nach Hahnemann - Mein Weg

Seit knapp zwölf Jahren befinde ich mich in einer klassisch homöopathischen Behandlung.
Nach dem ersten Jahr der Behandlung stellte mich meine Homöopathin im Rahmen eines Supervisions-Seminars dem griechischen Homöopathen George Vithoulkas ( Alternativer Nobelpreis, 1996 ) vor, in seiner Akademie in Griechenland auf der Insel Alonnisos.
Da ich zu der Zeit ( im siebten Jahr meiner Parkinsonerkrankung ) bereits Requip, Amantadin, Movergan und Nootrop einnahm ( meine Neurologin setzte auf Kombimedikation ), war es nicht mehr möglich, die allopathischen Medikamente abzusetzen und damit eine Krise zu riskieren.


Eine völlige Heilung war damit seiner Meinung nach nicht mehr möglich, u.a. da durch die Einnahme der allopathischen Medikamente, die homöopathischen Arzneimittel nur eingeschränkt wirken können.
Vithoulkas empfahl jedoch die Weiterführung der bereits begonnenen begleitenden Behandlung und schlug weitere Mittel vor.
Nach dieser, für mich zunächst einmal ernüchternden Erkenntnis, war ich trotzdem sehr dankbar noch einige Tage auf der traumhaften Insel verbringen zu können, bevor ich mit meiner Homöopathin wieder abreiste.


Wenn auch keine Heilung mehr möglich war, lernte ich jedoch in den darauf folgenden Jahren die Wirkungsweise der homöopathischen Mittel kennen und habe in vielen gesundheitlichen Bereichen Verbesserungen erfahren, sei es bei der Symptomatik des Parkinsonsyndroms, bei Medikamentennebenwirkungen und allgemeinen Erkrankungen.
Aus der Vielzahl möchte ich einige nennen:

Kopfschmerzen, Migräne, Schlaf, teilweise Rückkehr des Geruchssinns, Infekte mit Stimmverlust und Rachenentzündung, Magen- und Darmbeschwerden ( Flatulenz, Obstipation ), Ischiasproblematiken, Muskelkrämpfe, Gelenkbeschwerden
Dranginkontinenz, Erschöpfungszustand ( nach Umzug, nach Windpocken,..), depressive Verstimmungen, Hörsturz - innerhalb einer Stunde konnte ich wieder hören,
Tinnitus ( der zurückgebliebene Tinnitus brauchte ca. 12. Stunden und ein weiteres Mittel ), Ausheilen von Entzündungen am Schienbein, Ellenbogen und Schulter,
( evt. in Verbindung mit der Einnahme von Azilect ), an Sehnen und Schleimhäuten,
Aufmerksamkeits- und Koordinationsstörungen, Gedächtnisleistungen, Synkopen, Zustand nach Zahnextraktion und Zahnfleischentzündungen, Unterstützung nach OPs ( Halux, Kiefer ), Hautausschläge, Warzen, Missempfindungen und Taubheitsgefühle, Bluthochdruck.

Natürlich kann ich für die einzelnen Indikationen keine Mittel nennen:
Für jeden Patienten wird vom Homöopathen immer wieder neu die individuelle Gesamtsymptomatik repertorisiert und bewertet und dafür ein homöopathisches Einzelmittel verordnet.


Bei der Suche nach einem klassisch homöopathisch arbeitenden Therapeuten (Ärzte oder Heilpraktiker) sollte man Folgendes beachten:
- Homöopathisch arbeitende Heilpraktiker sollten bei der Stiftung Homöopathie-Zertifikat SHZ oder beim BKHD zertifiziert sein und einem Berufsverband angehören ( Heilpraktiker: VKHD, BKHD, Ärzte: DZVHÄ ). Therapeutenlisten finden Sie über diese Begriffe im Internet.

- Man sollte sich sehr genau die Qualifikationen des klassisch arbeitenden Therapeuten anschauen. Kurze Weiterbildungskurse qualifizieren nicht ausreichend für die Behandlung von schweren chronischen Krankheiten.
- Die Benutzung von LM Potenzen ist bei chronisch Erkrankten von Vorteil.

Ich stehe gerne für Fragen zur Verfügung.

Autor S.