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7-verhaltensaenderung:7-3-impulskontrolle

ParkiPedia:
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Impulskontrollstörungen (IKS)

Parkinson und / oder die Parkinsonmedikamente können zu Verhaltensveränderungen führen. Dies kann von kleinen Schrulligkeiten bis zu veritablen Verhaltensveränderungen reichen. Eine häufige Form solcher Verhaltensveränderungen ist die sogenannte IKS – Impuls-Kontroll-Störung. Sie ist vergleichbar mit Suchtverhalten. IKS sind charakterisiert durch andauernde Gedanken oder den unkontrollierbaren Drang, bestimmte Dinge zu tun. Bei Impulskontrollstörungen sind die betroffenen Menschen nicht dazu fähig, ihrem Impuls zu widerstehen. Die Selbstkontrolle ist gestört …

Patienten sind sich selbst oftmals dieser Problematik nicht bewusst. Die betroffene Person kann das Problem nicht wahrnehmen. Für sie fühlt es sich an, als wäre es im normalen Verhaltensspektrum - nur die anderen reagieren irgendwie komisch. Sehr oft ist nicht nur die entsprechende Person betroffen, sondern das hat häufig Auswirkungen auf das soziale Umfeld, auf Beziehungen, Partnerschaft und Familie. IKS treten oft als Nebenwirkung bestimmter Medikamente (Dopaminagonisten) auf. Impulskontrollstörungen können als Komplikation in der Parkinsontherapie auftreten, müssen es aber nicht!!

Störung der Impulskontrolle

Häufige Ausprägungen sind Punding/ Pathologisches Spielen/ Kaufsucht/ gesteigerte Libido/ Hypersexualität/ Verhaltensveränderungen/ Binge Eating/ Dopaminerges Dysregulationssyndrom/ veränderte Wahrnehmung/ sich verändernde Wahrnehmung

Beiträge im Forum

Hallo A.,

ich kann dich sehr gut verstehen, weil du das ansprichst, was meine Frau mit mir durchlebt hat. Bei mir war (ist) es Kaufsucht und Sexsucht, ausgelöst vermutlich durch Agonisten (Parkinson Medikamente). Am schlimmsten war es mit Pramipexol. Abhilfe schafft häufig ein Medikamentenwechsel. Diese Medikamente können eine Impulskontrollstörung (IKS) auslösen, die die vielfältigsten Erscheinungsformen zeigt. Hier im Forum findest du vielfältige Erfahrungsberichte dazu.

Dass dein Mann den Blick auf seine Süchte verweigert, gehört blöderweise zum Krankheitsbild der IKS. Ich hab jahrelang damit gekämpft, das zu akzeptieren. Für mich war mein Verhalten normal. Nur „die anderen haben mich nicht verstanden“!

Vielleicht kannst du deinen Mann für die Lektüre des einen oder anderen Artikels und dann einen gemeinsamen Termin beim Neurologen gewinnen.

Auch eine gemeinsame Paartherapie hilft (als vielleicht übernächster Schritt).

mehr dazu in den Beiträgen

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7-verhaltensaenderung/7-3-impulskontrolle.txt · Zuletzt geändert: 2022/02/22 von como