Naturheilkunde bietet Menschen mit Parkinson ergänzende Möglichkeiten zur Linderung von Symptomen, zur Stärkung des Immunsystems und zur Verbesserung der Lebensqualität. Dabei steht nicht die Heilung, sondern eine ganzheitliche Stabilisierung im Mittelpunkt.

Naturheilkunde ist eine Form der Medizin, die natürliche Mittel und Methoden verwendet, um Krankheiten zu behandeln und die Gesundheit zu fördern. Dazu gehören pflanzliche Heilmittel, Ernährungstherapie, Bewegung, Massage und andere traditionelle Heilverfahren. Der Fokus liegt auf der Unterstützung der natürlichen Heilungskräfte des Körpers und der Prävention von Krankheiten durch einen gesunden Lebensstil.

Was hilft uns neben den Medikamenten? Welche Erfahrungen gibt es? Wovon besser abraten?

Flohsamen

Flohsamen sind die ballaststoffreichen Samen bestimmter Wegerichgewächse. Sie werden empfohlen, um den Verdauungsprozess vor allem bei Verstopfung zu normalisieren. Im Handel sind die ganzen Samen zu finden und ebenso die abgetrennten und grob oder fein gemahlenen Samenschalen. Die ganzen Samen passieren den Verdauungstrakt oft unverändert, sodass sie ihre quellende Wirkung nicht vollständig entfalten können. Die Samenschalen hingegen bestehen zu etwa 85 Prozent aus löslichen und gel bildenden Ballaststoffen. In Wasser eingeweicht nehmen sie ein Vielfaches ihres Eigengewichts an Flüssigkeit auf. Durch ihre Quellfähigkeit verbessern sie die Stuhlkonsistenz und -frequenz. Am besten lässt man die Flohsamen oder Flohsamenschalen für einige Minuten in Flüssigkeit vorquellen und verzehrt diese dann zusammen mit Müsli, Joghurt oder Saft. Wichtig ist, anschließend ausreichend zu trinken, am besten mindestens zwei Liter Wasser über den Tag verteilt.

Quelle:Verbraucherzentrale Bayern


Mariendistel

Zubereitungen aus Mariendistelfrüchten können die Leber vor schädlichen Einflüssen schützen.Um was geht es bei diesem Beitrag?

Mariendistel ist die Arzneipflanze 2021 in Österreich

Die Herbal Medicinal Products Platform Austria (HMPPA) – bestehend aus ExpertInnen der pharmazeutischen Institute der Universitäten Graz, Innsbruck und Wien – kürt jährlich nach strengen Auswahlkriterien die Arzneipflanze des Jahres in Österreich. Für 2021 fiel die Wahl auf die Mariendistel (Silybum marianum [L.] Gaertn.). Wissenschaftliche Studien belegen u.a. die leberschützenden Effekte des Wirkstoffkomplexes Silymarin (1).

Quelle:

pflege-professionell.at/at-mariendistel-ist-die-arzneipflanze-2021-in-oesterreich


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