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Forschung

Neuer Ansatz für die Therapie des Morbus Parkinson

per Gedanken schreiben

Ein gelähmter Mann kann mithilfe eines Hirnimplantats wieder handschriftlich schreiben

Ein Interface zwischen einem menschlichen Gehirn und einem Computer — das war lang eine Science-Fiction-Idee. Forschern an der kalifornischen Stanford University gelang es nun, einem 65-Jährigen, der seit 2007 ab der Halswirbelsäule abwärts gelähmt ist, wieder handschriftlich schreiben zu lassen. Sie implantierten ihm Sensoren, die die Hirnströme in seinem motorischen Kortex messen. Der Proband stellt sich dann vor, er würde auf einem Blatt Papier schreiben. Die eigentliche Leistung der Forscher war es, einen Algorithmus zu entwickeln, der aus den Hirnstrom-Mustern erkennt, welchen Buchstaben der Proband gerade schreiben will. Eine weitere wichtige Er- kenntnis war, dass das Hirn die Bewegungsmuster der Handschrift immer noch gespeichert hatte, obwohl diese jahrzehntelang nicht aktiv genutzt werden konnten. Nach einigem Training der Testperson und des Algorithmus gelang die Erkennung schließlich mit einer Genauigkeit von 94 Prozent für die 26 Buchstaben des Alphabets und wenige Satzzeichen.
„Dieses neue System nutzt sowohl die umfangreiche Nerven-Aktivität, die die Elektroden im Hirn aufzeichnen, als auch die Sprachmodelle, die schnell und präzise Texte erzeugen können, wenn sie auf die dekodierten Buchstaben angewendet werden„ , sagt Studienleiter Frank Willett. Er erforscht an der Stanford University neurale — also selbstlernende —Prothesen. Auch zuvor gab es schon ähnliche Ansätze — doch die verließen sich darauf, dass die Versuchsperson an bestimmte Aktionen denkt, die mit den Buchstaben zwar nichts zu tun haben, aber deren Hirnstrommuster besonders gut zu erkennen und auseinanderzuhalten sind.
Der neue Ansatz der Stanford-Forscher macht es den Probanden sehr viel leichter, schnell zu schreiben, und das System verspricht, künftig sehr präzise Eingaben jenseits von Sprache — etwa zur Steuerung von Maschinen und Hilfsrobotern — zu ermöglichen, und somit querschnittsgelähmten Patienten wieder mehr Freiheiten und Lebensqualität zu geben.

Quelle: Zeitschrift CHIP 12.2021

Mit neuer Ultraschall-Methode die Gehirnleistung deutlich verbessern

Wien (OTS) - BeineurologischenErkrankungenwiederAlzheimerDemenz, der Parkinson-Krankheit oderderMultiplenSklerose, gehen ständig Nervenzellen des Gehirns zugrunde, dadurch kommt es zum Beispiel zu Erinnerungslücken, Sprachstörungen, Stimmungsschwankungen oder reduzierter Bewegungsfähigkeit sowie dem Muskelzittern bei Parkinson. Nach 6-jähriger Entwicklungszeit haben ForscherInnen der MedUni Wien von der Universitätsklinik für Neurologie (Leiter: Thomas Berger) unter Leitung von Roland Beisteiner jetzt eine weltweit neue Therapiemethode entwickelt. Erstmals kann man mit Hilfe von Ultraschall nicht-invasiv in alle Bereiche des Gehirns eindringen und jene Nervenzellen aktivieren, die zur Regeneration von Hirnfunktionen beitragen können.

transkranielle Pulsstimulation mit Ultraschall (TPS)

Quelle Medizinische Universität Wien

Beiträge im Forum

Forschungsentwicklungen

Vagusnerv bringt Verbesserung

Neuartigen Medikamentenverabreichungsmethode
Das Luxembourg Institute of Health (LIH) und das Centre Hospitalier de Luxembourg (CHL) starten eine einzigartign internationale klinische Studie namens „SCOL“ (Study of Continuous Oral Levodopa), die die Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeit des neuen DopaFuse-Systems für die kontinuierliche Verabreichung von Levodopa über den Mund zur besseren Behandlung der Symptome der Parkinson-Krankheit (PD) untersuchen soll. Die klinische Studie wird gleichzeitig in Italien, Spanien und Luxemburg durchgeführt und hat das Potenzial, die Behandlung der Parkinson-Krankheit zu revolutionieren, indem sie die Verabreichung von Medikamenten erleichtert und Nebenwirkungen reduziert.
der ganze Beitrag

Paradigmenwechsel in der Diagnose und Therapie des Morbus Parkinson bedeutet einen grundsätzlichen Wechsel von einer Diagnose- und Therapieform in eine andere. In diesem Fall von der L-Dopa Therapie in die Behandlung des Darms. Die pathologische Veränderung des Mikrobioms im Colon wird heute als Ursache des Morbus Parkinson angesehen. Sie beginnt bis zu zwanzig Jahre bevor die motorischen Zeichen Akinese, Rigor und Tremor sichtbar werden. Es werden aber auch immunologische Veränderungen beobachtet. Inwieweit diese eine pathogenetische Bedeutung haben, wird zur Zeit abgeklärt.
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19-forschung.txt · Zuletzt geändert: 2022/09/18 von como