Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge

 
 
 
 
 
 
 
 

Seitenleiste


Stichwortsuche


Themenübersicht


Rechtliches

Lob oder Kritik

Verein

12-interviews:wbmp

ParkiPedia:
gesammeltes Patienten-Wissen

Ein Verein ist das, was Mitglieder daraus machen

was macht PAol für mich aus?

Liebe PAoLis !

Inzwischen haben wir viele Kontakte mit anderen Initiativen und dabei bietet sich immer wieder die Möglichkeit auf unseren lebendigen Verein hinzuweisen. So jetzt auch in Nordhorn bei den GO. Deshalb kam mir die Idee , gemeinsam mit euch, Gedanken zusammen zu tragen um PAoL nach außen hin zu beschreiben. Ich habe das schon auf einigen Veranstaltungen getan, aber ich weiß, dass PAoL so viel mehr ist als statistisches Material über Zahl der Mitglieder,Altersstruktur im Verein , den Austauch und unsere Treffen. Wie würdet ihr uns beschreiben ? Ich bin gespannt auf eure Ideen und Anregungen

Liebe Grüße Engel


Eigentlich bin ich etwas vor eingenommen an diesem Thema, da ich zu Dem Gründerkreis gehöre. Aber wie das so ist, beim Durchblättern des Forums fiel mir dann doch einiges auf und auch persönlich sah ich die Gründe vor meinen Augen. Paol brauchte vielleicht ein bisschen Zeit bis es da war wo es jetzt ist . Die Erfahrungen die wir damals gemacht haben, Sind Erfahrungen die man vielleicht einmal gemacht haben muss. Ich finde PAOL ist ein Geben und Nehmen. ist ein aufpassen auf den anderen, ist ein Wunden lecken lassen,, Vieles was man sich nur denken kann. Besonders aufgefallen ist es mir letztes Jahr als ich so lange im Krankenhaus war. Ich habe Post, Anrufe , Geschenke , Forums Briefe, ich weiß nicht was alles noch bekommen und das ist es was dich aufbaut, dir Mut gibt, was dich aufrecht werden lässt, Dieser Zuspruch und diese es Daumen drücken das ist dann dein Grund paol so zu sehen wie du es siehst PAOL hat für jeden etwas der diskutieren will , etwas über ein bestimmtes Medikament wissen möchte.aufgeklärt werden über irgendetwas muss ich nur hier her und Paul wenden das wird ihm geholfen und das finde ich so toll. wo ist denn das schon, so viele hier im Forum sind und finde ich es immer noch Familie so wie es einmal war und wie es in der Nähe geliebt wird das ist VN das macht total aus

Gisi


Als Rookie ist die Frage „Was macht PAoL aus?“ schwierig und nicht vollumfänglich zu beschreiben, aber möchte trotzdem meine ersten Eindrücke als Baustein zu der Fragestellung anbieten.

PAoL findet im wesentlichen online statt. Dadurch grenzt die Wahrscheinlichkeit an Sicherheit, 24/7 passende Gesprächspartner zu finden.

Aufgaben sind nicht regional, sondern funktional verteilt. Das bringt gleichermaßen Effektivität und Effizienz. (Nicht nur die richtigen Dinge machen, sondern auch die Dinge richtig machen!)

Der Informationsfluss ist schnell, jeder kann aktiv wie passiv quasi ohne Zeitverzugdaran teilhaben.

Durch die Einbindung aller Mitglieder (zumindest optional) entsteht eine Wissensdatenbank, die zukünftig mit den verfügbaren Informationen führend sein wird. Der Austausch mit anderen Organisationen (zB Dopanet) könnte diese Abläufe noch beschleunigen.

PAoL ist nicht kommerziell. Hilfsbereitschaft, Austausch, Herzlichkeit, Empathie und auch Humor machen den Verein gerade für Menschen mit persönlichen Herausforderungen, wie Parkinson es darstellt, attraktiv. Die Mitgliederzahl wird die ansteigende Kurve daher fortsetzen.

Fazit: PAoL ist ein Verein mit Zukunft und Wachstum. Eine Unterstützung dieses Vereins ist daher als sinnvolle Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft zu betrachten.

Bianconiglio


PAoL macht FÜR MICH aus…

… * dass ich da problemlos andocken konnte mit meinen Fragen, Sorgen, aber auch Eitelkeiten, kleinlichen Sichtweisen und selbstgerechten Urteilen. Seit Ende 2004 bin ich dabei, PAoL war und ist für einen dicken Strang meiner persönlichen Entwicklung verantwortlich und ich bin für einen Teil von PAoLs Entwicklung, im Guten wie im Schwierigen verantwortlich.

… * dass ich hier wesentlich mehr als „nur“ mit Parki-Themen ankommen kann…Parki ist was für die ganze Familie und für das ganze bunte Leben…,

… * dass ich hier noch mal fast ganz neu anfangen musste, durfte und angefangen habe. Das war spannend, hat mich aus meiner Komfortzone gerissen zeitweise, hat mich deftig gefordert und, so meine ich, auch gefördert… Und es hat mir unfassbar tolle interessante Menschen beschert,, von denen ich einige inzwischen „Freund:innen“ nennen kann.

… * dass ich immer wieder erstaunlich viel Neues über Parkinson lerne, auch jetzt und heute noch, bald 17 Jahre nach meinem ersten tapsigen Stolpern in unserem virtuellen Vereinsheim herum…

… * dass ich mich die meiste Zeit angenommen fühlte und das, obwohl mich manche schon als, freundlich ausgedrückt, „Herausforderung“ wahrnehmen. Und als ich mich mal nicht so heimisch fühlte, gab es doch immer irgendwen, der oder die für mich in die Bresche sprang, oder den Konsens mit mir suchte, oder sich vor mich warf, oder mir liebevoll ins Gewissen redete. Es bleibt für mich extrem erstaunlich, dass mich Menschen, die die meiste Zeit nicht real vor mir stehen, so einen großen Teil meines Lebens beherrschen können….beim Boulespiel wie beim Chorsingen, als Admin (-Lehrling) wie im Vorstand, in der Rolle der persona non grata genauso wie als irgendwie anerkannt und nicht zuletzt, dass sich sogar ein seit mehr als 8 Jahren heraus kristallisierter Herzensmensch dazu gesellt hat, der mein Leben ganz schön wild bereichert und schüttelt….

Ich habe viel gelernt mit PAoL und ich werde weiterlernen….hoffentlich auch weiter mit meiner „Bühne“ PAoL und den Menschen, die mal länger, mal kürzer Blumen streuen….

Kuss und eine völlig Corona-unkonforme fest krallende, von tefstem Herzen heraufwallende Umarmung

von der uoatsi


Ach PAoL… Von Simone 08/2021

Plötzlich sind da viele Fragen,
stehst wie vor den Kopf geschlagen.
Weißt nur: das ging in die Hose…
Du bekamst die Diagnose
Parkinson, das heißt: Für immer!
Wie das geh’n soll? Keinen Schimmer.
Ich will doch mein Leben leben! -
Wirst Du, nur ist’s anders eben.
Einen Ort, den weiß ich wohl
Darfst traurig klagen: Ach PAoL…

Hast Du Dich einmal registriert,
kannst Du schnell ganz ungeniert
teilen Deinen Seelenschmerz,
wenn Du Dir nur fasst ein Herz.
Anders als an andren Orten
spricht Erfahrung aus den Worten
die geschwind nun füllen Zeilen,
um Dir dieses mitzuteilen:
Wie Du Dich fühlst, DAS kenn ich wohl. -
Du verstehst mich… Ach PAoL…

Mit der Zeit werden sich finden
Gemüter, die sich Dir verbinden,
gewöhnlich oder ausgefallen
in Sympathie und Wohlgefallen,
In Freundschaft oder sogar Liebe,
oder nur wegen der Triebe…?
Hier wird gelacht und mitgelitten,
und manchmal ebenso gestritten.
Alles in allem ist es wohl
Wie draußen auch… Ach PAoL…

Lästernd teilt man auch die Laster…
manchmal ist’s ein heißes Pflaster.
Um sich darauf zu bewegen
muss man sein schon sehr verwegen.
Auf dem realen Tanzparkett
ist es dafür richtig nett.
Manch einer der Forengeister
entpuppt sich hier als wahrer Meister.
Du kennst dieses Forum wohl.
Welches ich meine?… Ach PAoL !


Danke, liebe Fisch!!! Damit haste den Nagel auf den Kopf getroffen. Als ich mit meiner diagnose alleine zu hause sass, habe ich erstmal den computer angeschmissen um an informationen zu kommen.

und die bekam ich und bekomme sie immer noch.

und nicht nur das - ich denke an die vielen tollen leute, die ich hier getroffen habe und wie wir gemeinsam einiges erlebt, bewegt, gelacht und getrauert haben… und zwar jeder soviel wie er/sie es wollte, vertragen konnte. das führte auch schon mal zu einem total rückzug, aber man hat doch immer wieder die möglichkeit sich wieder auf ein neues einzubringen und ideen zu verwirklichen, die noch vor einigen jahren als wahnsinnig abgetan wurden.

PAOL ist für mich auch ein erheblicher bestandteil meiner lebensqualität. ich gehe online von meinem gerät aus, muss mir keine gedanken über fahrpläne, orte machen; ebenso ist meine äussere gestalt völlig egal: ich kann nackt vorm pc liegen, oder in feinster seide gekleidet davor sitzen, n käffchen schlürfen oder n veuve cliquot hinter die binsen kippen…. im chat sind die äusserlichkeiten scheißegal. wenn ich da an das trara denke, daß man hat, wenn man erstmal zu ner shg irgendwohin muss….und selbst das regelt sich bei PAOL erfahrungsgemäß immer sehr angenehm…!!!

um es kurz zu machen: PAOL macht das leben mit park erheblich leichter, nicht nur durch die geballten infomationen, sondern auch durch die unterstützung und erfahrungen der anderen PAOLIS. ohne PAOL wäre für mich ein langfristiges parkidasein, unvorstellbar!

Dankbare Grüße


Akzeptanz, Neugier und Vielfalt

Friese


paol ist die erste site, die ich aufmache, nachdem ich den computer gestartet habe.

seren


Hallo liebe Paolis,

PAoL bedeutet nicht einfach Parkinson Online, nein PAoL ist der starke Partner und Begleiter unserer Parkinsonerkrankung (und manchmal auch anderen Krankheiten). PAoL, wohlwissend, dass die Buchstaben Parkinsononline darstellen, ist es auch gleichbedeutend wie:

P = Passiv…für diejenigen unter uns, die sich nicht aktiv am Forum, im Chat, bei den Treffen usw. beteiligen können, möchten, wollen (wie auch immer), jedoch aber genauso Hilfe benötigen, informationen sammeln, einen starken Fels in der Brandung suchen, etc.

A = Aktiv…für diejenigen unter uns, die sich gerne mitteilen, gute Gespräche suchen, einander austauschen, Freundschaften suchen, einfach gleichgesinnte suchen, etc.

o = online oder ortsgebunden, soll heißen: user, die sich virtuell im Netz bewegen, sich dieser Onlineplattform bedienen und unterstützen, aber auch ortsgebunden, also bei den Treffen sich kennenlernen wollen und sich persönlich in netten Gesprächen austauschen möchten.

L = Leben…PAoLis, die sich dem Leben mit Parkinson entgegenstellen, am Leben mit Parkinson teilhaben wollen, Hilfe für das Leben benötigen, den Rettungsanker für das Leben suchen, etc.

„Persönlich Am oeffentlichen Leben“ auch mit Parkinson teilhaben zu dürfen, „Positive Argumente odentlichen Lebens“ auch mit Parkinson erfahren zu dürfen, „Praktisch Allgemeinkollektiv offen Lebensängste“ zu bewältigen und teilen zu können …etc. etc. etc.

PAol sind nicht nur ein paar Buchstaben, PAoL ist „Das“ Kommunikationsmittel für Parkinsonkranke, deren Angehörige und vielen mehr!

LG Racer


PaOl ist für mich ein Teil von meiner Welt mit Diskussionen und chats und Treffs und mit fast all freundlichen Menschen.. Besser als der beste Neurologe, verständnisvoller als der beste Psychiater

Hier fühle ich mich sicher und bin eine von vielen

Kurz und knapp wollte ich doch noch schreiben, obwohl kofferkontrolle für morgen auf mich wartet.

ade


Paol begegnet mir immer an wichtigen Punkten in meinem Leben und bringt mich dazu nicht in Lethargie aufgrund unserer Erkrankung zu verfallen und nicht in Selbstmitleid zu baden. Weil es viel mehr Spass macht Euch im Chat und bei Treffen zu begegnen oder auf CTs zu spielen und Doppelkopf zu zocken. Außerdem habe ich noch nie soviel Gastfreundschaft erfahren und bin mittlerweile trotz Unzuverlässigkeit der DB und Maske getragen ganz schön mit dem Zug quer durch Deutschland gefahren. Mein letzter Cou bisher sind meine verzweifelten Versuche mich mit dem Computer und Internet auseinander zu setzen. Das Zoomen habe ich für mich entdeckt, und mache jetzt Frühsport direkt aus dem Bett. Jetzt ist gernug mit der Lobpudellei kommzt zu Paol und seid mit dabei. Frei nach dem Motto Reim und Schleim LG Dagmar


Servus zusammen PAOL ist für mich wie eine Familie, ja mehr als das, denn es sind alles betroffene wie man selbst. Ich könnte jetzt vieles Schreiben, über den Zuspruch den man erhält wenn man ihn braucht, bis hin zum teilen der Freude wenn man etwas ungewöhnliches geschafft hat. Voraussetzung ist man lässt sich darauf ein.

jopa


Was macht PAOL aus?! Hmmm, vieles! Wenn man Hilfe braucht ist man füreinander da und man bekommt viele Antworten auf viele Fragen. Paol ist zwar ein online SHG , es haben sich trotzdem viele Freundschaften entwickelt und auch reale Treffen sind ein Highlight! Wie ich auch las, wie eine Familie….und wie überall knallt es mal. Wie heist es so schön ( nicht so ernst nehmen) Pack schlägt sich Pack verträgt sich gg. Ich fühle mich nach wie vor wohl hier! Ach ja und das schönste sind die Happy End's… :-) manu


Also - der Versuch einer Erklärung….. Von außen betrachtet, erscheint Paol perfekt, ja fast zu perfekt. Nach innen geschaut, stellt man fest, dass die hier zusammen gewürfelten Menschen nicht immer harmonisch „zusammen leben“, sondern daß es auch mal krachen und scheppern kann. Aus meinen fünf Jahren als Finanzfrau von Paol kann ich nur meinen schon vor langer Zeit geprägten Satz sagen - „Paol ist manchmal die pure Anarchie!“ Doch weil mir die Menschen hier am Herzen liegen, setze ich mich gern für diesen manchmal chaotischen Haufen ein. Denn man bekommt auch viel zurück. Ich habe hier gute Freunde gefunden. Gruß Brianna


Grad dachte ich mir „schreibste was oder lässt es besser bleiben, denn ich will ja nicht blöd kommen…“ , aber ich muss es ja doch loswerden: Für mich ist paol ein Wunder. Wenn ich an diese 20 Vereinsjahre denke und was da alles passiert ist, ist das wirklich etwas Besonderes, dass es Paol überhaupt noch gibt. Aber dass es so gut da steht, zeigt uns eben, wie enorm wichtig eine solche Selbsthilfegruppe ist, eine selbstverwaltete, die sich trotz der Krankheit nicht unterbuttern lässt.

Man muss das mal im Vergleich zur dPv sehen: Da haben die Nicht-Erkrankten das Sagen! Ich kenne von der regionalen Gruppe in meinem Landkreis einen und fragte ihn mal, wer denn die Leitung der Gruppe hätte, wie alt die so wären und wie lang die schon Parkinson haben. Da sagt der, vorsitzende wäre eine Angehörige, denn ein Erkrankter wäre nicht erlaubt als Leiter. What ??? Das lassen die sich gefallen! Unglaublich!

Da bin ich lieber in unserem kleinen „Gallischen Dorf“, wo sich das Pack schlägt und verträgt, gemeinsam feiert, und dem übermächtigen parkinsonus nerv-us die Stirn bietet. Bella


PAoL - Eine Ode an ein Paralleluniversum

Für mich ist PAoL eine unaufdringliche, wenn man(n/frau/mensch) sie braucht daseiende, verständnisvolle Parallelwelt geworden.

In meinen ersten Stunden auf dieser Plattform wurde ich hier freundlich empfangen und herzlich willkommen geheißen, konnte zuallererst „konsumieren“ wie andere ihre Erfahrungen teilten ohne mich exponieren zu müssen, bekam dann, als ich mich getraute Fragen zu stellen, Antworten auf meine brennendsten Anliegen, fand ein offenes Ohr / sehend lesendes Auge für die Dinge, die mir mitteilungswürdig erschienen und so kristallisierten sich langsam aber stetig sehr intensive Beziehungen zu Menschen heraus, die ich sonst wahrscheinlich nie kennengelernt hätte. Und daraus entwickelten sich einige sehr tiefe, innige und intime Freundschaften.

Hier kann ich mit Menschen zusammentreffen, deren Verständnis über meine Befindlichkeiten weiter reicht als das meiner Familie und mit denen ich mich intensiver austauschen kann als mit anderen mir mehr oder weniger nahestehenden Menschen.

Oder wie Meral geschieben hat: PAoL ist „… Besser als der beste Neurologe, verständnisvoller als der beste Psychiater …“ Ich glaube auch, dass wir auch z.T. „Seelsorge“ mit durchaus psychotherapeutischen Qualitäten abliefern.

Aber es geht bei PAoL nicht nur um den ernsthaften Gedankenaustausch über die Bewältigung unseres gemeinsamen Schicksals, sondern hier lässt sich's auch trefflich blödeln, philosophieren, Visionen entwickeln, sich tätig seiend entfalten (von der Schreibwerkstatt bis zum Qigong Kurs), über Kunst, Musik spintisieren oder einfach Texte einzusourcen, die einem persönlich wichtig sind und die man(n/frau/mensch) gerne mit anderen teilen möchte.

PAoL ist für mich eine Einheit mit aller möglichen Buntheit und Unterschiedlichkeit der in diesem Universum herumschwirrenden Menschen, ähnlich dem Wesen ZZZZZ in Michael Endes „Unendlicher Geschichte“. Jede® ist für sich eine eigene Persönlichkeit mit Kanten und Ecken, Marotten und Schrulligkeiten aber auch enormen Kenntnissen und Fähigkeiten. Oder wie Julia feststellt, es gemahnt an das „Hüten eines Sacks Flöhe“. Das macht es nicht immer leicht (siehe auch Briannas Kommentar) und so manche Ego-Tripps waren zum Haare raufen, aber trotzdem überwiegt der kollektive Wille zum gemeinsamen MITgestalten des GANZEN, und das macht es wieder freudvoll.

Ich glaube Bianconiglios unverstellter Blick als neu Dazugestoßener ohne Betriebsblindheiten beschreibt uns sehr gut:

PAoL ist einfach da, PAoL findet online statt … und das 24/7 „Dadurch grenzt die Wahrscheinlichkeit an Sicherheit, 24/7 passende Gesprächspartner zu finden.“

„Aufgaben sind nicht regional, sondern funktional verteilt.“ Ich denke auch, dass wir organisatorisch schlank und schlagkräftig aufgestellt sind.

„Der Informationsfluss ist schnell, jeder kann aktiv wie passiv quasi ohne Zeitverzug daran teilhaben.“

PAoL ist einfach da, wenn man(n/frau/mensch) jemanden braucht, von Arga, der „Königin des nächtlichen Chats“ über die Admins für die pragmatische schelle Lösung „profaner Dinge“ wie Sofware- oder Hardware „Denksportaufgaben“, die sonst unüberwindbare Unmöglichkeiten darstellten … über ModeratorINNen, die schlichtend eingreifen, wenn doch einmal mit jemand die Pferde durchgehen … bis hin zu den unzähligen Beiträge verfassenden Autorinnen und Autoren, unseren PAoLis.

„Durch die Einbindung aller Mitglieder (zumindest optional) entsteht eine Wissensdatenbank, die zukünftig mit den verfügbaren Informationen führend sein wird. Der Austausch mit anderen Organisationen (zB Dopanet) könnte diese Abläufe noch beschleunigen.“ Dass wir bei ParkiPedia noch nicht dort sind,wo wir sein wollen,ist unbestritten. Ebenso ist Fakt, dass wir einfaach begonnen haben und sich dieses „Ding“ weiterenwickeln wird und Bianconiglios Wort aufgreifend: vielleicht werden wir wirklich einmal federführend, aber bis dahin MACHEN wir all das Schätze zusammentragen, systematisieren, Abstracts (Zusammenfassungen) schreiben etc. FÜR UNS! Das ist UNSERE Zusammenfassung UNSERES KOLLEKTIVEN WISSENS!

„PAoL ist nicht kommerziell. Hilfsbereitschaft, Austausch, Herzlichkeit, Empathie und auch Humor machen den Verein gerade für Menschen mit persönlichen Herausforderungen, wie Parkinson es darstellt, attraktiv.“ Dem ist nichts hinzuzufügen!

Zu Bianconiglios Prognose/Wunsch/Vision, wir werden wachsen, habe ich ein ambivalentes Verhältnis: Ja, es wäre schön wenn möglichst viele / alle Betroffenen die hier angebotene Vielfalt und Hilfe nutzen könnten. Aber wir müssen höllisch aufpassen, dass wir durch Wachstum nicht in den Strudel einer beziehungslosen Anonymität gezogen werden, sondern uns das bewahren, was wir sind und was uns ausmacht. Und dass wir das Potenzial weiterentwickeln, was wir noch sein können!

Noch ein persönliches Statement zum Schluss: Ich für meinen Teil finde es für mich wichtig und gut, dass es PAoL gibt und dass ich hier so sein darf, wie ich nun mal bin.

WeissenPeter


Paol ist eine gut ausgebaute Plattform für Menschen mit Parkinson und deren Angehörige, die immer wieder ausgebaut werden kann und weiterläuft, so lange es Menschen gibt, die daran interessiert sind mit Parkinson nicht unterzugehen und den Kopf irgendwie über Wasser halten. …..ein Verein der über die Jahre viel Stärke, Präsenz und Weiterentwicklung in sich trägt, so mein Eindruck.

Paol war für mich damals das erste Hilfe Portal ,wo ich mich nach meiner Diagnose auslassen konnte und Hilfe bekam. Im Laufe der Jahre habe ich ganz viel Infos durch Paol gesammelt und fühle mich in der Lage eine Gruppe hier vor Ort zu leiten und mein Wissen an andere Neuerkrankte weiter zu geben.

Ich bin dankbar darüber und erzähle dort oft von Paol weil es für mich nicht mehr wegzudenken ist! Ich habe mittlerweile viele liebe Menschen dort kennengelernt, die mir wichtig geworden sind. Paol ist eigentlich immer in Bewegung, immer ist was los und man hat die Möglichkeit an vielen Workshops teilzunehmen, wo man sonst vielleicht gar nichts drüber wüsste-.

Wie Julia schon sagte jenseits von Marktstrategien und Konkurrenzdenken. Dass nicht immer alles harmonisch ist ist doch klar

Wo gehobelt wird, da fallen auch Späne. Jedenfalls bin ich froh, dass es PAOL gibt und sage den Machern des Ursprungs DANKE für die Umsetzung einer tollen Idee.

Wie arm waren doch die Erkrankten vor unserer Zeit, die solche Informationsquellen noch nicht hatten, allein gelassen mit einer Krankheit, die wie ein Schreckgespenst war.

Liebe Grüße von Fisch


Beiträge im Forum
alle Beiträge im Forum

Achtung, wichtige Hinweise! Der Besuch unserer Webseiten ersetzt in keiner Weise den Besuch bei einem Arzt oder Juristen. ParkiPedia ist kein wissenschaftliches, medizinisches oder rechtswissenschaftliches Werk, sondern speist sich aus dem Erfahrungswissen von Betroffenen.

Gelegentlich verweisen Links auf gewerbliche Seiten. Das sind nur beispielhafte Hinweise und keine Kaufempfehlungen. Wie immer ist es wichtig, sich selbst zu informieren und ggf. mit den entsprechenden Fachpersonen zu besprechen. PAoL generiert keine Werbeeinnahmen oder Spenden durch diese Links.

Die Zeichnungen wurden von Miakol erstellt. Eine weitere Verwendung ohne Genehmigung ist nicht gestattet.

Copyright © 2002 - 2022 Parkinson-Selbsthilfegruppe im Internet, e.V.

Diese Website verwendet nur für die technische Funktion der Seite notwendige Cookies. Wir unterstützen das Prinzip der Datensparsamkeit! Schauen Sie in unserer Datenschutzerklärung für weitere Informationen.Weitere Information

12-interviews/wbmp.txt · Zuletzt geändert: 2022/07/14 von como