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ParkiPedia:
gesammeltes Patienten-Wissen

Begriffe

Hier erklären wir Begriffe rund um Morbus Parkinson in einer möglichst verständlichen Form. Diese ersetzt aber in keinem Fall ein Gespräch mit einem Arzt oder Apotheker. Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Wir sind laufend dabei diese Liste mit einfachen Erklärungen zu ergänzen. Canty & Dororicklingen

Erklärung Fachbegriffe

Akinese Der Mensch kann sich nicht mehr gut bewegen.
Verminderte Bewegung. Bewegungsstarre. Der Gesichtsausdruck ist reduziert. Das Sprechen wird leise und undeutlich, das Schlucken verzögert sich. Erste Anzeichen
Acetylcholin👨👩‍⚕️ Acetylcholin ist einer der wichtigsten Botenstoffe im Gehirn. Die Hauptaufgabe von Acetylcholin ist das Zusammenziehen oder Anspannen der Muskeln, indem chemische Energie in mechanische Energie umgewandelt wird, d.h. es werden Signale von Nerven- auf Muskelzellen übertragen. Acetylcholin steuert aber auch wichtige Körperfunktionen wie Herzschlag oder Atmung.
⚕ Botenstoff der Nervenzellen. (Neuronen). Überträger- oder Botenstoff an zentralen und peripheren Nervenenden.
Alpha-Synuklein ⚕ Ist ein Bestandteil von Nervenzellen, der u.a. die Dopaminausschüttung reguliert. Die Verklumpung des Alpha-Synuklein gilt als mögliche Ursache für die Entstehung von MP.
Akinetische Krise 👨👩‍⚕️ Wenn jemand sich ganz plötzlich nicht mehr richtig bewegen kann.
⚕ Akute Verschlechterung der motorischen Symptome. Rasch einsetzende, völlige Bewegungsstarre
Autonomes Nervensystem 👨👩‍⚕️ Das Funktionieren von uns Menschen ohne dass wir dafür etwas tun müssen. Nervensystembereich, der nicht willentlich gesteuert wird.
⚕ Unwillkürliches Nervensystem zur Regelung der unbewussten Lebensvorgänge (Verdauung, Herzschlag, Atmung etc.)
Anästhesie ⚕ Der gesamte Körper oder einzelne Körperpartien (durch Voll- oder lokale Narkose) werden zeitweilig in einen Zustand versetzt, in dem keine Schmerzen empfunden werden. Anästhesie
Äquivalenz-Typ 👨👩‍⚕️ Bewegungsarmut (Akinese), Muskelsteifigkeit (Rigor) und Zittern (Tremor) sind in etwa gleich stark ausgeprägt.
Ayurveda 👨👩‍⚕️ Ayus = Leben, Veda = das Wissen, die Wissenschaft vom Leben. Bei Ayurveda handelt es sich um ein ganzheitliches Lebenskonzept. Ziel: Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele herzustellen.
Arzneimittel-Interaktionen 👨👩‍⚕️ Wechselwirkungen zwischen Medikamenten, d.h. verschiedene Medikamente können sich gegenseitig beeinflussen. So z.B. Wirkungen der Nebenwirkungen wechselseitig verstärken, abschwächen oder zu Über- oder Unterdosierung führen.
Amimie 👨👩‍⚕️ wenn die Mimik völlig fehlt und die Gesichtszüge ohne Bewegung sind. Dabei führt das fehlendene Mienenspiel und zu einer Starre des Gesichts wie eine Maske.
Ängstlichkeit Affektive Störung, die durch anhaltende übermäßige Beunruhigung gekennzeichnet ist und Folgendes umfassen kann: (1) generalisierte Angst mit Symptomen wie Unruhe, schnelle Erschöpfung, Leere im Kopf oder Konzentrationsschwierigkeiten, Reizbarkeit und Muskelspannung; (2) spezifische Angst- oder Panikattacken; (3) Angst davor, sich in der Öffentlichkeit aufzuhalten (Agoraphobie); oder (4) Angst davor, sich in Gesellschaft zu befinden (Sozialphobie) Angst- oder Panikattacke: Eine abrupte Welle intensiver Angst oder starken Unbehagens. Folgende Merkmale können auftreten: Kurzatmigkeit, Herzrasen, Magenbeschwerden, Schweißausbrüche, Schwindel oder Ohnmacht, Kälte- oder Hitzegefühl, Befürchtung, dass etwas Schlimmes passieren wird oder gar zu sterben.
ApathieEine Störung, die gekennzeichnet ist durch eine verminderte motorische Aktivität (verringerte Initiation motorischer Handlungen, die nicht auf Parkinsonismus zurückzuführen ist), einen verminderten emotionalen Ausdruck (weniger emotionale Beteiligung unabhängig von verminderter Mimik aufgrund von Parkinsonismus) oder Sprache (geringere Wahrscheinlichkeit, ein Gespräch zu beginnen oder zu führen).
Bradykinese ⚕ Bewegungsabläufe sind sehr langsam oder deutlich verzögert. Emotionen wie Freude oder Ärger sind kaum zu erkennen. Der Gesichtsausdruck eines Parkinson-Patienten erinnert an das typische „Pokerface“. .
Blut-Hirn-Schranke 👨👩‍⚕️ Der Name allein sagt schon viel: Die Blut-Hirn-Schranke ist die Grenze zwischen Blut und Zentralnervensystem. Dort können nur bestimmte Stoffe ins Gehirn übertreten. Dadurch wird das Gehirn vor schädlichen Stoffen, Krankheitserregern und Giften geschützt. Die Blut-Hirn-Schranke ist eine wichtige Barriere zwischen unserem Blut und dem Zentralnervensystem. Sie übernimmt eine Art Filterfunktion, indem sie nur bestimmte Stoffe aus der Blutbahn in das Gehirn hinein und wieder hinaus lässt. Damit diese Stoffe die Schranke passieren können, stehen unterschiedliche Transportsysteme zur Verfügung.
Computertomographie 👨👩‍⚕️ Der Computertomograf (CT) macht sehr viele einzelne Aufnahmen, die dann von einem Computer zusammengesetzt werden. Besonders gut ist die CT für Bilder von weichen Organen, wie Leber, Magen, Lunge, Gehirn, Nieren usw. Sie ist aber auch bei Schädelfrakturen, Gefäßsystem und Wirbelsäule geeignet.
⚕ Röntgenuntersuchung, mit deren Hilfe ein dreidimensionales Bild erzeugt wird.
COMT-Hemmer👨👩‍⚕️ sind eine bestimmte Art der Anti-Parkinson-Medikamente, welche die Wirkung von L-Dopa verlängern und verstärken. Entsprechend sind COMT-Hemmer nur wirksam, wenn sie zusammen mit Levodopa verabreicht werden. Eine alleinige Gabe von COMT-Hemmern ist wirkungslos..
Decarboxylasehemmer 👩‍⚕️ sind Arzneimittel, wie Carbidopa oder Benserazid, die ausschließlich in Kombination mit Levodopa verwendet werden. Carbidopa bzw. Benserazid verzögern den Abbau, in dem sie verhindern, dass Levodopa sofort nach der Aufnahme ins Blut, von der Leber vollständig abgebaut werden. Außerdem verhindern sie unerwünschte Wirkungen von Dopamin in der Peripherie, wie Übelkeit, Erbrechen oder Herz-Kreislauf-Störungen.
⚕ Ein sog. Hemmer Medikament dass den Abbau des Medikaments L-Dopa verzögern soll. Decarboxylasehemmer = Benserazid oder Cardidopa, die immer zusammen mit dem Medikament Levodopa verabreicht werden.
Demenz 👨👩‍⚕️ Derjenige ist vergesslich und kann sich in einer unbekannten Umgebung nicht mehr gut zurechtfinden.
⚕ Eine Störung der Gehirn- und Gedächtnisleistung. Geht mit Störungen des Denkens, des Gedächtnisses, der Orientierung und der Persönlichkeit einher.
Dopamin ⚕ Wichtiger Botenstoff im Gehirn. Bei Parkinson-Patienten ist die Dopamin-Menge im Gehirn vermindert. Dopa = Kurzbezeichnung für Levodopa. Vorstufe von Dopamin, einer natürlich vorkommenden Überträgersubstanz des zentralen Nervensystems
Dopaminagonisten⚕ Hierbei handelt es sich um Medikamente, die im Gehirn die Wirkung von Dopamin nachahmen
Dysarthrie ⚕ Sprechstörung. Die Dysarthie beschreibt eine erworbene, vorwiegend Erwachsene betreffende motorische Sprechstörung duch Schädigung der Hirnnerven.
Dysregulationssyndrome ⚕ Unter dem Dopamin-Dysregulationssyndrom (DDS) versteht man den zwanghaften Missbrauch dopaminerger Arzneimittel. Missbrauch
Dyskinesie ⚕ Bewegungsstörung.Eine Dyskinesie ist eine Störung des physiologischen Bewegungsablaufs einer Körperregion, eines Körperteils, eines Organs oder einer Zellstruktur.
Dysphagie ⚕ Eine Schluckstörung führt dazu, dass Nahrung und Flüssigkeit nicht mehr richtig in den Magen gelangen.
DepressionAffektive Störung, die durch eine anhaltende Veränderung von Emotionen (Traurigkeit, vermindertes Interesse oder Vergnügen), Kognition (negative Gedanken über das Leben oder sich selbst, wie z.B. Hoffnungslosigkeit, Hilflosigkeit, Unentschlossenheit und Todes- oder Suizidgedanken) oder Verhalten (Isolation, Rückzug, Schlafstörungen, Appetitstörungen) charakterisiert ist.
Ejakulation ⚕ Die Ejakulation ist der Samenerguss beim Mann, der am Höhepunkt des Orgasmus über einen Reflex ausgelöst wird.
Erektile Dysfunktion ⚕ Der Penis wird nicht ausreichend steif. Man spricht von einer erektilen Dysfunktion, wenn es über einen längeren Zeitraum nicht möglich ist, eine für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion des Penis zu erreichen und aufrechtzuerhalten. Wird umgangssprachlich auch als Impotenz bezeichnet.
Ergotherapie 👨👩‍⚕️ durch Krankheit, Verletzung oder Behinderung können Alltagsfähigkeiten verloren gehen. Die Ergotherapie hilft den Menschen, dieses Alltagskönnen durch gezielte Anleitung und Übung wieder zu erreichen.
⚕ Fähigkeiten des Alltags unter Anleitung trainieren
Freezing 👨👩‍⚕️ Bewegungsblockaden bei Parkinsonpatienten, plötzliche Erstarrung mitten in einer Bewegung, Vermutlich ist das Freezing auf Schwankungen im Dopamin-Spiegel zurückzuführen.
Fieber👨👩‍⚕️ Fieber ist ein Selbstheilungsmechanismus des Körpers. Bereits bei einem °1 C mehr an Körpertemperatur steigt die Abwehrkraft um die Hälfte an! Das Fieber unterstützt also das übrige Abwehrsystem des Körpers. Wenn das Fieber steigt, kann man Schüttelfrost bekommen; wenn es sinkt, fängt man zu schwitzen. Da man beim Schwitzen viel Flüssigkeit verliert, muss man viel trinken.
Feinmotorik ⚕ Koordinierte Bewegungen. Hauptsächlich der Hände und Finger
Fluktuation  ⚕ Wirkungsfluktation = Wirkungsschwankung
Gastrointestinal 👨👩‍⚕️ bedeutet den Magen-Darm-Trakt betreffend. Gastrointestinale Erkrankungen, Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, oft eine Folge der Lebensführung
Gen  ⚕ Information in der Erbsubstanz. Die Gene bestimmen die Merkmale eines Lebewesens.
Glutamat ⚕ Die Botenstoffe Dopamin, Acetylcholin und Glutamat sind an der Bewegungssteuerung beteiligt. Bei MP ist das Gleichgewicht gestört.
Glückshormone  ⚕ Mehrere Botenstoffe, die eine positive Auswirkung auf das Körperbefinden haben, z.B. Dopamin, Serotonin.
Hyposmie ⚕ Minderung des Geruchssinnes.
Hyperaktiv  👨👩‍⚕️ Zu aktiv, überaktiv, also gesteigerter Bewegungsdrang, immer in Bewegung sein müssen und teilweise impulsives Verhalten
Hypoaktiv ⚕ Zu wenig aktiv, unteraktiv
Hypokinese 👨👩‍⚕️ Bewegungsarmut ist ein Zustand mit verminderter Beweglichkeit oder einen Mangel an Spontanmotorik 
Hypomimie 👨👩‍⚕️ eine Hypomimie ist eine mimische Bewegungsarmut, also eine reduzierte Mimik im Gesicht.
Idiopathisch 👨👩‍⚕️ Als idiopathische Krankheiten werden alle Erkrankungen mit unbekannter Ursache bezeichnet.
⚕ Idiopathisch kommt von griech. idios, selbst;pathos, Leiden und bedeutet „Ohne bekannte Ursache“
Impulskontrollstörung ⚕ Störung, bei der ein Patient nicht in der Lage ist, einem bestimmten Handlungsdrang zu widerstehen - auch, wenn die Handlung nicht vorteilhaft für ihn ist. (Beispiel Spielsucht)
Inkontinenz  ⚕ Urin und/oder der Stuhl können nicht zurückgehalten werden.
Kamptokormie ⚕ Gekrümmte Fehlhaltung des Körpers.
Kognitiv ⚕ Funktionen des Menschen, die mit Wahrnehmung, Lernen, Erinnern, Denken und Wissen in Zusammenhang stehen.
Komplementärmedizin 👨👩‍⚕️ ist eine Sammelbezeichnung für alternative oder ergänzende Behandlungsmethoden und diagnostische Konzepte, die wissenschaftlich nicht belegt sind, frei nach dem Grundsatz: Erlaubt ist, was hilft!
L-Dopa ⚕ Kurzform von Levodopa Medikament = Vorläufersubstanz von Dopamin , das erst im Gehirn zum wirksamen Dopamin umgewandelt wird.
Lewy-Körperchen ⚕ Ablagerung im Gehirn bei Parkinson-Patienten und einer bestimmten Art von Demenz.
Logopädie ⚕ Ein Sprech- und Atemtraining
LSVT®-Training 👨👩‍⚕️ Die Patienten übertragen die großen Bewegungen automatisch in den Alltag.
⚕ Das LSVT®BIG Training (Lee Silverman Voice Treatment) ist eine parkinsonspezifische Bewegungstherapie. Durch gezieltes Üben intensiver, großer Amplituden, also maximaler Umfang bei Ganzkörperbewegungen (BIG), werden Bewegungen herausgeholt und im Gehirn als „normale“ Bewegungsamplituden neu eingestellt.
Magnetresonanztomographie (MRT)  ⚕ Damit kann ein dreidimensionales Bild des Körpers (oder Kopfes) erzeugt werden 
MAO-B-Hemmer  ⚕ Medikamente die den Dopamin Abbau hemmen können.
Miktion ⚕ Entleerung der Blase, Wasserlassen 
Motorisch  ⚕ Bewegung, Bewegungsablauf
Multimodale Komplexbehandlung 👨👩‍⚕️ Multimodale bedeutet „auf vielfältige Art und Weise“. Komplexbehandlung ist eine vielseitige, ineinandergreifende, individuelle Behandlung bei Parkinson, mit schrittweiser Optimierung der medikamentösen Einstellung und Therapeutischer Maßnahmen.
ME/CFS⚕ ist vermutlich eine Multisystemerkrankung, die unter anderem das Nerven- und Immunsystem sowie den Energiestoffwechsel betrifft. Chronic Fatigue Snydrom oder Myalgische Enzephalomyelitis.
Nervensystem ⚕ Mithilfe des Nervensystems nimmt der Körper Eindrücke aus der Umgebung (Hören, Sehen, Schmecken, Riechen, Fühlen) auf.
Neurologe  ⚕ Facharzt für Erkrankungen des Nervensystems
Neuron  ⚕ ist eine Nervenzelle
Obstipation  ⚕ Die Obstipation ist eine akute oder chronische Stuhlverstopfung des Darms.
On/Off-Phänomen  ⚕ Phase mit guter Beweglichkeit (On) im Gegensatz zu einer Phase mit schlechter Beweglichkeit (Off)
Orthostatische Hypotonie  ⚕ Die orthostatische Hypotonie ist eine bei Parkinson vorkommende Form des Blutunterdrucks. Der Blutdruck sinkt bei dem Wechsel vom Liegen zum Stehen plötzlich ab. Demjenigen wird schwindlig
Posturale Instabilität⚕ Mangelnde.Gang-und Standstabilität. Derjenige muss seine Haltung bewusst korrigieren.
Physiotherapie  ⚕ Krankengymnastik
Progredient  ⚕ Fortschreitend
Protektiv  ⚕ beschützend
Psychotische Störung ⚕ Der Patient verliert den Bezug zur Wirklichkeit
Punding 👨👩‍⚕️ wenn dasjenige Sachen macht, die vollkommen unnötig sind.
⚕ Sinnlose, zwanghaft wiederholte Handlungen wie z.B das Sortieren von Gegenständen oder übertriebene Ausführung von Hobbies als Symptom bei MP, meistens durch Medikamente hervorgerufen, siehe auch IKS (Impulskontrollstörung)
Pumpentherapie ⚕ Verabreichung von Medikamenten durch Pumpen.
Regression 👨👩‍⚕️ das Wiedererlangen verlorengegangener Fähigkeiten.
Rigor ⚕ Ist eine Steifigkeit der Muskulatur. Erste Anzeichen
Ruhetremor ⚕ Einseitig betontes Zittern in Ruhe.Fitness und Beweglichkeit
Syndrom ⚕ Manchmal ist eine sichere Diagnose nicht möglich. Dann wird oft von einem „Syndrom“ gesprochen.
Symptome ⚕ Für eine Krankheit charakteristische Erscheinungen.
Spätkomplikation ⚕ Folgeerkrankung
Stammzellen ⚕ Noch undifferenzierte Zellen des menschlichen Körpers
Schiefhals ⚕ Bei einem Schiefhals verspannen sich die Muskeln unwillkürlich und fixieren sich in einer bestimmten Position (Dystonie) Ein Schiefhals kann verschiedene Ursachen haben und auch im Rahmen anderer Erkrankungen auftreten, wie z.B. bei Parkinson, bei einer Gehirnblutung, bei einem Schlaganfall oder bei Morbus Huntington.
Substantia nigra   ⚕ Bereich im Gehirn, in dem der Botenstoff Dopamin produziert wird, der an der Steuerung von Bewegungen beteiligt ist. Bei M.P. wird immer weniger Dopamin produziert. Wenn es weniger als die Hälfte ist, treten die ersten Symptome auf.
Synapse ⚕ Botenstoffe leiten die Signale von einer Zelle an die andere weiter
Tremor⚕ Einseitig betontes Zittern.Fitness und Beweglichkeit
Tapping-Test ⚕ Untersuchung der Bewegungsfunktionen durch Bein- oder Finger-Tapping (schnelles Aufstampfen oder Finger-Tippen).
Tiefe Hirnstimulation ⚕ Bereiche des Gehirns werden über feine Sonden elektrisch angeregt THS - Tiefe Hirn Stimulation * Ultraschall
Transmitter ⚕ Botenstoff
Trauma 👨👩‍⚕️ wenn einem etwas ganz Schlimmes passiert ist und man immer daran denken muss und es einem gar nicht gut geht.
⚕ seelische Verletzung
UPDRS 👨👩‍⚕️ UPDRS ist eine Skala zur Verlaufsbeobachtung bei Morbus Parkinson. Untersucht werden kognitive Funktionen, Verhalten, Stimmung und Aktivitäten des täglichen Lebens. Anschließend erfolgt eine motorische Untersuchung. Die Bewertung erfolgt über eine Punktevergabe.
Vegetatives Nervensystem / Autonomisches Nervensystem 👨👩‍⚕️ Das vegetative Nervensystem kann von uns nicht bewusst beeinflusst werden und wird daher auch autonomes Nervensystem genannt. Es steuert Tag und Nacht automatisch alle lebensnotwendigen unwillkürlich ablaufenden Funktionen wie Herzschlag, Verdauung, Atmung, Fortpflanzung, Blutdruck oder Blasentätigkeit.
Zahnradphänomen 👨👩‍⚕️ Das Zahnradphänomen ist eine Sonderform des Rigor und tritt vor allem bei Morbus Parkinson auf. Beim Zahnradphänomen lässt sich der Arm nicht gleichmäßig bewegen, sondern ruckartig gegen einen deutlich spürbaren Widerstand.
Zelle 👨👩‍⚕️ Eine Zelle kann man sich vorstellen wie einen Pfirsich: Außen herum liegt die Haut, das ist die Zellwand oder die Zellmembran. Der Pfirsichstein entspricht dem Zellkern. Darin liegen alle Pläne für den Aufbau und die Arbeiten der Zelle. Diese Pläne nennt man Gene. Ein Gen ist der Teil eines Bauplans eines Lebewesens. Gene sind winzig klein. Viele Gene bilden eine Art Fäden, die Chromosomen. Alle Gene gemeinsam bilden das Genom eines Lebewesens.

Bedeutung Arzneimittel Namenszusätze

Arzneimittel Namenszusätze Aufgrund des Arzneimittelnamens können Sie häufig schon einen Hinweis auf die Art des Medikamentes bekommen. Unabhängig vom Anwendungsgebiet oder der Darreichungsform können Arzneimittel folgende Zusätze im Namen tragen:
Mono: ein Wirkstoff. Dies ist ein Hinweis darauf, dass das Medikament nur einen Wirkstoffe enthält.
Plus oder comp: mehrere Wirkstoffe. Mit diesen Zusätzen ist erkennbar das in diesem Arzneimittel mehrere Wirkstoffe kombiniert sind.
Mite:  schwach. Das Arzneimittel enthält eine geringe Dosierung des Wirkstoffes.
Forte:  stark. Der Wirkstoffgehalt ist hoch dosiert.
Retard oder Depot (abgekürzt ret. und dep.): langsame oder verzögerte Wirkstofffreisetzung. Der Wirkstoff in diesem Arzneimittel wird nicht mit einem mal freigesetzt, sondern durch die besondere Darreichungsform über eine länger Zeit (z. B. über den ganzen Tag verteilt) abgegeben. Die Konzentration des Wirkstoffes im Blut bleibt so immer gleich (gleichmäßiger Wirkspiegel), um eine kontinuierliche Wirkung zu erreichen.
Resinat: Der Wirkstoff ist gebunden und wird im sauren Milieu des Magens im Austausch freigesetzt.
LT: die Tablette darf in Wasser suspendiert werden, d. h. man lässt die Tablette in einem Glas Wasser zerfallen und trinkt die entstandene Suspension.
TS: Trockensubstanz.     Pulver oder Granu

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12-interviews/26-fachbegriffe.txt · Zuletzt geändert: 2022/06/10 von como