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gesammeltes Patienten-Wissen

Begriffe

Hier erklären wir Begriffe rund um Morbus Parkinson in einer möglichst verständlichen Form. Diese ersetzt aber in keinem Fall ein Gespräch mit einem Arzt oder Apotheker. Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Erklärung Fachbegriffe

A B C D E F G H I K L M N O P R S T U V Z

A
Akinese Parkinson Erkrankte bewegen sich oft sehr langsam, im Zeitlupen¬-Tempo. Häufig auch gebückt und mit kleinen schlurfenden Schritten. Akinese beinhaltet verminderte Bewegung und Bewegungsstarre. Der Gesichtsausdruck ist reduziert. Das Sprechen kann leise und undeutlich werden, das Schlucken verzögert sich. Hauptsymptome
Albträume Gelegentlich schlecht zu träumen, ist völlig normal. Treten Albträume aber regelmäßig über einen langen Zeitraum hin auf, kann es sich um eine Parasomnie handeln. Eine Parasomnie ist eine ungewollte Verhaltensweise im Schlaf.
Acetylcholin Acetylcholin ist einer der wichtigsten Botenstoffe im Gehirn. Die Hauptaufgabe von Acetylcholin ist das Zusammenziehen oder Anspannen der Muskeln, indem chemische Energie in mechanische Energie umgewandelt wird, d.h. es werden Signale von Nerven- auf Muskelzellen übertragen. Acetylcholin steuert aber auch wichtige Körperfunktionen wie Herzschlag oder Atmung.
Botenstoff der Nervenzellen. (Neuronen). Überträger- oder Botenstoff an zentralen und peripheren Nervenenden.
Antioxidantien Antioxidantien bieten Schutz gegen sogenannte „freie Radikale“. Diese freien Radikale werden zum einen vom Körper selbst während verschiedener Stoffwechselprozesse gebildet, zum anderen entstehen sie durch schädliche äußere Einflüsse wie Zigarettenrauch, Umweltgifte oder UV-Strahlung der Sonne.
Alpha-Synuklein Ist ein Bestandteil von Nervenzellen, der u.a. die Dopaminausschüttung reguliert. Die Verklumpung des Alpha-Synuklein gilt als mögliche Ursache für die Entstehung von MP.
Akinetische Krise Wenn jemand sich ganz plötzlich nicht mehr richtig bewegen kann. Akute Verschlechterung der motorischen Symptome. Rasch einsetzende, völlige Bewegungsstarre
Autonomes Nervensystem Das Funktionieren von uns Menschen ohne dass wir dafür etwas tun müssen. Nervensystembereich, der nicht willentlich gesteuert wird. Unwillkürliches Nervensystem zur Regelung der unbewussten Lebensvorgänge (Verdauung, Herzschlag, Atmung etc.)
Anästhesie Der gesamte Körper oder einzelne Körperpartien (durch Voll- oder lokale Narkose) werden zeitweilig in einen Zustand versetzt, in dem keine Schmerzen empfunden werden. Anästhesie
Äquivalenz-Typ Bewegungsarmut (Akinese), Muskelsteifigkeit (Rigor) und Zittern (Tremor) sind in etwa gleich stark ausgeprägt.
Ayurveda Ayus = Leben, Veda = das Wissen, die Wissenschaft vom Leben. Bei Ayurveda handelt es sich um ein ganzheitliches Lebenskonzept. Ziel: Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele herzustellen.
Arzneimittel-Interaktionen Wechselwirkungen zwischen Medikamenten, d.h. verschiedene Medikamente können sich gegenseitig beeinflussen. So z.B. Wirkungen der Nebenwirkungen wechselseitig verstärken, abschwächen oder zu Über- oder Unterdosierung führen.
Amimie wenn die Mimik völlig fehlt und die Gesichtszüge ohne Bewegung sind. Dabei führt das fehlendene Mienenspiel und zu einer Starre des Gesichts wie eine Maske.
Ängstlichkeit/Angst Bei Angst, fängt man an zu schwitzen, der Blutdruck steigt, Atmung und Herzschlag werden schneller, Pupillen weiten sich. All diese Reaktionen des Körpers haben eine wichtige Funktion: Da sie unangenehm sind, vermeidet man gefährliche Situationen. Das schützt einen vor Gefahr.
ApathieEine Störung, die gekennzeichnet ist durch eine verminderte motorische Aktivität (verringerte Initiation motorischer Handlungen, die nicht auf Parkinsonismus zurückzuführen ist), einen verminderten emotionalen Ausdruck (weniger emotionale Beteiligung unabhängig von verminderter Mimik aufgrund von Parkinsonismus) oder Sprache (geringere Wahrscheinlichkeit, ein Gespräch zu beginnen oder zu führen).
Adhärenz Einhaltung. Wenn der Arzt und Patient den Behandlungsplan gemeinsam erstellen, wird der Erkrankte motiviert, den Behandlungsplan einzuhalten und das Therapie-Ziel zu erreichen.
Affektive Störung Stimmungsschwankungen sind ganz normal. Wenn sich die Stimmungslage allerdings extrem verändert und Trauer oder Hochstimmung über lange Zeit bestehen, können affektive Störungen der Grund sein.
Antipathie Antipathie ist ein negatives Gefühl, das sich sogar bis zum Hass steigern kann. Antipathie bedeutet Abneigung bzw. Widerwille. Das Gegenteil davon ist.
B
Bradykinese Bewegungsabläufe sind sehr langsam oder deutlich verzögert. Emotionen wie Freude oder Ärger sind kaum zu erkennen. Der Gesichtsausdruck eines Parkinson-Patienten erinnert an das typische „Pokerface“. .
Blut-Hirn-Schranke Der Name allein sagt schon viel: Die Blut-Hirn-Schranke ist die Grenze zwischen Blut und Zentralnervensystem. Dort können nur bestimmte Stoffe ins Gehirn übertreten. Dadurch wird das Gehirn vor schädlichen Stoffen, Krankheitserregern und Giften geschützt. Die Blut-Hirn-Schranke ist eine wichtige Barriere zwischen unserem Blut und dem Zentralnervensystem. Sie übernimmt eine Art Filterfunktion, indem sie nur bestimmte Stoffe aus der Blutbahn in das Gehirn hinein und wieder hinaus lässt. Damit diese Stoffe die Schranke passieren können, stehen unterschiedliche Transportsysteme zur Verfügung.
Bandscheibenbulging Bandscheiben-Vorwölbung.
Biopsie Entnahme einer Gewebeprobe zur mikroskopischen Untersuchung. Grund, Umstand oder Notwendigkeit, eine bestimmte ärztliche Maßnahme durchzuführen.
Bioverfügbarkeit Wieviel Prozent eines Wirkstoffs bei oraler Einnahme wirklich im Körper ankommt.
C
Computertomographie Der Computertomograf (CT) macht sehr viele einzelne Aufnahmen, die dann von einem Computer zusammengesetzt werden. Besonders gut ist die CT für Bilder von weichen Organen, wie Leber, Magen, Lunge, Gehirn, Nieren usw. Sie ist aber auch bei Schädelfrakturen, Gefäßsystem und Wirbelsäule geeignet. Röntgenuntersuchung, mit deren Hilfe ein dreidimensionales Bild erzeugt wird.
COMT-Hemmer sind eine bestimmte Art der Anti-Parkinson-Medikamente, welche die Wirkung von L-Dopa verlängern und verstärken. Entsprechend sind COMT-Hemmer nur wirksam, wenn sie zusammen mit Levodopa verabreicht werden. Eine alleinige Gabe von COMT-Hemmern ist wirkungslos..
Compliance Befolgung. Der Erkrankte muss die Therapie-Anweisungen befolgen und hat quasi kein Mitspracherecht.
D
Decarboxylasehemmer sind Arzneimittel, wie Carbidopa oder Benserazid, die ausschließlich in Kombination mit Levodopa verwendet werden. Carbidopa bzw. Benserazid verzögern den Abbau, in dem sie verhindern, dass Levodopa sofort nach der Aufnahme ins Blut, von der Leber vollständig abgebaut werden. Außerdem verhindern sie unerwünschte Wirkungen von Dopamin in der Peripherie, wie Übelkeit, Erbrechen oder Herz-Kreislauf-Störungen.
Ein sog. Hemmer Medikament dass den Abbau des Medikaments L-Dopa verzögern soll. Decarboxylasehemmer = Benserazid oder Cardidopa, die immer zusammen mit dem Medikament Levodopa verabreicht werden.
Demenz Derjenige ist vergesslich und kann sich in einer unbekannten Umgebung nicht mehr gut zurechtfinden. Eine Störung der Gehirn- und Gedächtnisleistung. Geht mit Störungen des Denkens, des Gedächtnisses, der Orientierung und der Persönlichkeit einher.
Dopamin Wichtiger Botenstoff im Gehirn. Bei Parkinson-Patienten ist die Dopamin-Menge im Gehirn vermindert. Dopa = Kurzbezeichnung für Levodopa. Vorstufe von Dopamin, einer natürlich vorkommenden Überträgersubstanz des zentralen Nervensystems
Dopaminagonisten Hierbei handelt es sich um Medikamente, die im Gehirn die Wirkung von Dopamin nachahmen
Dysarthrie Sprechstörung. Die Dysarthie beschreibt eine erworbene, vorwiegend Erwachsene betreffende motorische Sprechstörung duch Schädigung der Hirnnerven.
Dysregulationssyndrome Unter dem Dopamin-Dysregulationssyndrom (DDS) versteht man den zwanghaften Missbrauch dopaminerger Arzneimittel. Missbrauch
Dyskinesie Bewegungsstörung.Eine Dyskinesie ist eine Störung des physiologischen Bewegungsablaufs einer Körperregion, eines Körperteils, eines Organs oder einer Zellstruktur.
Dysphagie Eine Schluckstörung führt dazu, dass Nahrung und Flüssigkeit nicht mehr richtig in den Magen gelangen.
DepressionAffektive Störung, die durch eine anhaltende Veränderung von Emotionen (Traurigkeit, vermindertes Interesse oder Vergnügen), Kognition (negative Gedanken über das Leben oder sich selbst, wie z.B. Hoffnungslosigkeit, Hilflosigkeit, Unentschlossenheit und Todes- oder Suizidgedanken) oder Verhalten (Isolation, Rückzug, Schlafstörungen, Appetitstörungen) charakterisiert ist.
E
Ejakulation Die Ejakulation ist der Samenerguss beim Mann, der am Höhepunkt des Orgasmus über einen Reflex ausgelöst wird.
Erektile Dysfunktion Der Penis wird nicht ausreichend steif. Man spricht von einer erektilen Dysfunktion, wenn es über einen längeren Zeitraum nicht möglich ist, eine für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion des Penis zu erreichen und aufrechtzuerhalten. Wird umgangssprachlich auch als Impotenz bezeichnet.
Ergotherapie durch Krankheit, Verletzung oder Behinderung können Alltagsfähigkeiten verloren gehen. Die Ergotherapie hilft den Menschen, dieses Alltagskönnen durch gezielte Anleitung und Übung wieder zu erreichen. Fähigkeiten des Alltags unter Anleitung trainieren
Entblistern von Arzneimitteln Das Entblistern von Tabletten ist das Herausnehmen einer Tablette aus ihrer Folien-Verpackung.
F
Freezing heißt frieren, einfrieren, erstarren und bedeutet im Zusammenhang mit Parkinson, dass der Betroffene nicht mehr von der Stelle kommt. Er wirkt wie eingefroren. Bewegungsblockaden bei Parkinsonpatienten, plötzliche Erstarrung mitten in einer Bewegung, Vermutlich ist das Freezing auf Schwankungen im Dopamin-Spiegel zurückzuführen.
Fieber Fieber ist ein Selbstheilungsmechanismus des Körpers. Bereits bei einem °1 C mehr an Körpertemperatur steigt die Abwehrkraft um die Hälfte an! Das Fieber unterstützt also das übrige Abwehrsystem des Körpers. Wenn das Fieber steigt, kann man Schüttelfrost bekommen; wenn es sinkt, fängt man zu schwitzen. Da man beim Schwitzen viel Flüssigkeit verliert, muss man viel trinken.
Feinmotorik Koordinierte Bewegungen. Hauptsächlich der Hände und Finger
Fluktuation  Wirkungsfluktation = Wirkungsschwankung
Facettenarthrose Wirbelsäulenerkrankung aufgrund Verschleiß.
Fatigue Fatigue bezeichnet eine chronische Müdigkeit, die häufig mit verschiedenen chronischen Erkrankungen einhergeht.
G
Gastrointestinal bedeutet den Magen-Darm-Trakt betreffend. Gastrointestinale Erkrankungen, Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, oft eine Folge der Lebensführung
Gen  Information in der Erbsubstanz. Die Gene bestimmen die Merkmale eines Lebewesens.
Glutamat Die Botenstoffe Dopamin, Acetylcholin und Glutamat sind an der Bewegungssteuerung beteiligt. Bei MP ist das Gleichgewicht gestört.
Glückshormone  Mehrere Botenstoffe, die eine positive Auswirkung auf das Körperbefinden haben, z.B. Dopamin, Serotonin.
H
Hyposmie Minderung des Geruchssinnes.
Hyperaktiv  Zu aktiv, überaktiv, also gesteigerter Bewegungsdrang, immer in Bewegung sein müssen und teilweise impulsives Verhalten
Hypoaktiv Zu wenig aktiv, unteraktiv
Hypokinese Bewegungsarmut ist ein Zustand mit verminderter Beweglichkeit oder einen Mangel an Spontanmotorik  
Hypomimie eine Hypomimie ist eine mimische Bewegungsarmut, also eine reduzierte Mimik im Gesicht.
Hypertrophie Vergrößerung der Zellen von Geweben oder Organen. Meistens ist Überlastung der Grund.
I
Idiopathisch Als idiopathische Krankheiten werden alle Erkrankungen mit unbekannter Ursache bezeichnet.
Idiopathisch kommt von griech. idios, selbst;pathos, Leiden und bedeutet „Ohne bekannte Ursache“
Impulskontrollstörung Störung, bei der ein Patient nicht in der Lage ist, einem bestimmten Handlungsdrang zu widerstehen - auch, wenn die Handlung nicht vorteilhaft für ihn ist. (Beispiel Spielsucht)
Inkontinenz  Urin und/oder der Stuhl können nicht zurückgehalten werden.
Indikation Anzeige; Grund, Umstand oder Notwendigkeit, eine bestimmte ärztliche Maßnahme durchzuführen.
Inkubationszeit Die Zeit, die zwischen Infektion mit einem Krankheitserreger und dem Auftreten der ersten Symptome vergeht.
Inzidenz Häufigkeit von Neuerkrankungen.
K
Kamptokormie Gekrümmte Fehlhaltung des Körpers.
Kognitiv Funktionen des Menschen, die mit Wahrnehmung, Lernen, Erinnern, Denken und Wissen in Zusammenhang stehen.
Komplementärmedizin ist eine Sammelbezeichnung für alternative oder ergänzende Behandlungsmethoden und diagnostische Konzepte, die wissenschaftlich nicht belegt sind, frei nach dem Grundsatz: Erlaubt ist, was hilft!
L
L-Dopa Kurzform von Levodopa Medikament = Vorläufersubstanz von Dopamin , das erst im Gehirn zum wirksamen Dopamin umgewandelt wird.
Lewy-Körperchen Ablagerung im Gehirn bei Parkinson-Patienten und einer bestimmten Art von Demenz.
Logopädie Ein Sprech- und Atemtraining
LSVT®-Training Die Patienten übertragen die großen Bewegungen automatisch in den Alltag.
Das LSVT®BIG Training (Lee Silverman Voice Treatment) ist eine parkinsonspezifische Bewegungstherapie. Durch gezieltes Üben intensiver, großer Amplituden, also maximaler Umfang bei Ganzkörperbewegungen (BIG), werden Bewegungen herausgeholt und im Gehirn als „normale“ Bewegungsamplituden neu eingestellt.
M
Magnetresonanztomographie (MRT) Damit kann ein dreidimensionales Bild des Körpers (oder Kopfes) erzeugt werden
MAO-B-Hemmer Medikamente die den Dopamin Abbau hemmen können.
Miktion Entleerung der Blase, Wasserlassen
Motorisch Bewegung, Bewegungsablauf
Multimodale Komplexbehandlung Multimodale bedeutet „auf vielfältige Art und Weise“. Komplexbehandlung ist eine vielseitige, ineinandergreifende, individuelle Behandlung bei Parkinson, mit schrittweiser Optimierung der medikamentösen Einstellung und Therapeutischer Maßnahmen.
ME/CFS ist vermutlich eine Multisystemerkrankung, die unter anderem das Nerven- und Immunsystem sowie den Energiestoffwechsel betrifft. Chronic Fatigue Snydrom oder Myalgische Enzephalomyelitis.
Mimik ist der Gesichtsausdruck. An der Mimik eines Menschen erkennt man wie sich ein Mensch fühlt: fröhlich, ungeduldig, traurig, wütend…
Muskeltonus Spannungszustand der Muskulatur. Ohne den Muskeltonus ist eine Bewegung und Fortbewegung nicht denkbar. Durch die Muskelspannung wird unter anderem auch die Körperhaltung des Menschen ermöglicht, wie beispielsweise das Stehen, das aufrechte Sitzen oder die Haltung des Kopfes.
N
Nervensystem Mithilfe des Nervensystems nimmt der Körper Eindrücke aus der Umgebung (Hören, Sehen, Schmecken, Riechen, Fühlen) auf.
Neurologe Facharzt für Erkrankungen des Nervensystems
Neuron ist eine Nervenzelle
Neuroforamina Einengung der Öffnungen, durch die die Rückenmarks-Nerven gehen
Nativ die MRT-Untersuchung wurde OHNE Kontrastmittel gemacht
Neuroprotektion Neuroprotektion ist der Versuch, Nervenfasern sowie Nerven- und Gehirnzellen vor einer Schädigung und dem Absterben zu schützen und somit einen Krankheitsverlauf zu verlangsamen.
Nichtmotorische Symptome Da Nichtmotorische Symptome von außen nicht sichtbar sind, werden sie auch „unsichtbare“ Parkinson-Symptome genannt.
O
Obstipation Die Obstipation ist eine akute oder chronische Stuhlverstopfung des Darms.
On/Off-Phänomen Phase mit guter Beweglichkeit (On) im Gegensatz zu einer Phase mit schlechter Beweglichkeit (Off)
Orthostatische Hypotonie Die orthostatische Hypotonie ist eine bei Parkinson vorkommende Form des Blutunterdrucks. Der Blutdruck sinkt bei dem Wechsel vom Liegen zum Stehen plötzlich ab. Demjenigen wird schwindlig
Osteochondrose Veränderung von Knorpel bzw. Bandscheiben und den darunterliegenden Knochen durch Verschleiß und Fehlbelastung
P
Posturale Instabilität Ist eine Störung der aufrechten Körperhaltung, die durch mangelhafte Halte- und Stellreflexe ausgelöst wird. Posturale Instabilität tritt als Symptom bei verschiedenen neurologischen Erkrankungen, auf vor allem beim Morbus Parkinson.
Physiotherapie In der Physiotherapie wird versucht, bestimmte Fähigkeiten, die durch die Krankheit Parkinson eingeschränkt oder verloren sind, wieder zu reaktivieren.
Progredient Fortschreitend
Protektiv beschützend
Psychotische Störung Der Patient verliert den Bezug zur Wirklichkeit
Punding wenn dasjenige Sachen macht, die vollkommen unnötig sind.
Sinnlose, zwanghaft wiederholte Handlungen wie z.B das Sortieren von Gegenständen oder übertriebene Ausführung von Hobbies als Symptom bei MP, meistens durch Medikamente hervorgerufen, siehe auch IKS (Impulskontrollstörung)
Pumpentherapie Verabreichung von Medikamenten durch Pumpen.
Prolaps Bandscheibenvorfall
Parasomnie eine ungewollte Verhaltensweise im Schlaf, beim Einschlafen oder beim Aufwachen.
Postural bedeutet „die Körperhaltung betreffend“
Prävalenz Krankheitshäufigkeit.
Pestizide Unkrautbekämpfungsmittel, die im Verdacht stehen, die Parkinson-Erkrankung zu verursachen.
Psychosen Dinge sehen, die nicht da sind (visuelle Halluzinationen) und falscher, oft paranoider Überzeugung (Wahnvorstellungen) zu sein.
R
Regression das Wiedererlangen verlorengegangener Fähigkeiten.
Rigor Ist eine Steifigkeit der Muskulatur. Hauptsymptome
Ruhetremor Einseitig betontes Zittern in Ruhe.Fitness und Beweglichkeit
REM-Schlaf ist der Schlaf, in dem wir träumen.
S
Syndrom Manchmal ist eine sichere Diagnose nicht möglich. Dann wird oft von einem „Syndrom“ gesprochen.
Symptome Für eine Krankheit charakteristische Erscheinungen.
Spätkomplikation Folgeerkrankung
Stammzellen Noch undifferenzierte Zellen des menschlichen Körpers
Schiefhals Bei einem Schiefhals verspannen sich die Muskeln unwillkürlich und fixieren sich in einer bestimmten Position (Dystonie) Ein Schiefhals kann verschiedene Ursachen haben und auch im Rahmen anderer Erkrankungen auftreten, wie z.B. bei Parkinson, bei einer Gehirnblutung, bei einem Schlaganfall oder bei Morbus Huntington.
Sabbern Speichelbildung durch vermindertes Schlucken.
Substantia nigra Bereich im Gehirn, in dem der Botenstoff Dopamin produziert wird, der an der Steuerung von Bewegungen beteiligt ist. Bei M.P. wird immer weniger Dopamin produziert. Wenn es weniger als die Hälfte ist, treten die ersten Symptome auf.
Synapse ist eine Kontaktstelle zwischen zwei Nervenzellen. Botenstoffe leiten die Signale von einer Zelle an die andere weiter.
Sequenz vor der MRT-Untersuchung wird festgelegt, in welcher Reihenfolge elektromagnetische Signale erfolgen. Die exakte Abfolge der Signale nennt man Sequenz
Sympathie Sympathie ist ein positives, gutes und angenehmes Gefühl der Zuneigung das wir anderen Menschen gegenüber empfinden
T
Tremor Einseitig betontes Zittern der Hand oder des Armes.Fitness und Beweglichkeit
Tapping-Test Untersuchung der Bewegungsfunktionen durch Bein- oder Finger-Tapping (schnelles Aufstampfen oder Finger-Tippen).
Tiefe Hirnstimulation Bereiche des Gehirns werden über feine Sonden elektrisch angeregt THS - Tiefe Hirn Stimulation * Ultraschall
Transmitter Botenstoff
Trauma Wenn einem etwas ganz Schlimmes passiert ist und man immer daran denken muss und es einem gar nicht gut geht. Seelische Verletzung
U
UPDRS UPDRS ist eine Skala zur Verlaufsbeobachtung bei Morbus Parkinson. Untersucht werden kognitive Funktionen, Verhalten, Stimmung und Aktivitäten des täglichen Lebens. Anschließend erfolgt eine motorische Untersuchung. Die Bewertung erfolgt über eine Punktevergabe.
V
Vegetatives Nervensystem / Autonomisches Nervensystem Das vegetative Nervensystem kann von uns nicht bewusst beeinflusst werden und wird daher auch autonomes Nervensystem genannt. Es steuert Tag und Nacht automatisch alle lebensnotwendigen unwillkürlich ablaufenden Funktionen wie Herzschlag, Verdauung, Atmung, Fortpflanzung, Blutdruck oder Blasentätigkeit.
Verdacht auf schreibt ein Arzt „Verdacht auf“ dann ist er sich noch nicht sicher, ob eine von ihm vermutete Erkrankung vorliegt. Es müssen aber weitere Untersuchungen folgen, um seinen Verdacht zu bestätigen oder zu widerlegen
Z
Zahnradphänomen Das Zahnradphänomen ist eine Sonderform des Rigor und tritt vor allem bei Morbus Parkinson auf. Beim Zahnradphänomen lässt sich der Arm nicht gleichmäßig bewegen, sondern ruckartig gegen einen deutlich spürbaren Widerstand.
Zelebra das Gehirn betreffend
Zelle Eine Zelle kann man sich vorstellen wie einen Pfirsich: Außen herum liegt die Haut, das ist die Zellwand oder die Zellmembran. Der Pfirsichstein entspricht dem Zellkern. Darin liegen alle Pläne für den Aufbau und die Arbeiten der Zelle. Diese Pläne nennt man Gene. Ein Gen ist der Teil eines Bauplans eines Lebewesens. Gene sind winzig klein. Viele Gene bilden eine Art Fäden, die Chromosomen. Alle Gene gemeinsam bilden das Genom eines Lebewesens.

Bedeutung Arzneimittel Namenszusätze

Arzneimittel Namenszusätze Aufgrund des Arzneimittelnamens können Sie häufig schon einen Hinweis auf die Art des Medikamentes bekommen. Unabhängig vom Anwendungsgebiet oder der Darreichungsform können Arzneimittel folgende Zusätze im Namen tragen:
Mono: ein Wirkstoff. Dies ist ein Hinweis darauf, dass das Medikament nur einen Wirkstoffe enthält.
Plus oder comp: mehrere Wirkstoffe. Mit diesen Zusätzen ist erkennbar das in diesem Arzneimittel mehrere Wirkstoffe kombiniert sind.
Mite: schwach. Das Arzneimittel enthält eine geringe Dosierung des Wirkstoffes.
Forte: stark. Der Wirkstoffgehalt ist hoch dosiert.
Retard oder Depot (abgekürzt ret. und dep.): langsame oder verzögerte Wirkstofffreisetzung. Der Wirkstoff in diesem Arzneimittel wird nicht mit einem mal freigesetzt, sondern durch die besondere Darreichungsform über eine länger Zeit (z. B. über den ganzen Tag verteilt) abgegeben. Die Konzentration des Wirkstoffes im Blut bleibt so immer gleich (gleichmäßiger Wirkspiegel), um eine kontinuierliche Wirkung zu erreichen.
Resinat: Der Wirkstoff ist gebunden und wird im sauren Milieu des Magens im Austausch freigesetzt.
LT: die Tablette darf in Wasser suspendiert werden, d. h. man lässt die Tablette in einem Glas Wasser zerfallen und trinkt die entstandene Suspension.
TS: Trockensubstanz. Pulver oder Granu



Vielen Dank an Canty

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12-interviews/26-fachbegriffe.txt · Zuletzt geändert: 2022/11/06 von como